Unter dem Motto „Söder muss weg“, sind am 09.10.2021 etwa 2500 Menschen in Nürnberg auf die Straße gegangen. Veranstaltet wurde der Demonstrationszug von der Organisation Querdenken, die bundesweit für ihre Kritik an den Corona-Maßnahmen bekannt sind

Auch vereinzelte Mitglieder der Nationaldemokraten waren verstreut vor Ort, um sich einen Eindruck über die umstrittene Querdenker Szene zu verschaffen, aber natürlich auch, um diesem Regime eine klare Kante zu zeigen.

Unsere ersten Eindrücke von diesem Querdenker-Umfeld, die wir aus dieser Demonstration gezogen haben, sind aber erstmal bei weitem nicht so schlimm wie von diversen Gerüchteküchen suggeriert wird. Ja, es handelt sich freilich überwiegend um „Neuerwachte“, die vor einigen Jahren noch die Systemparteien gewählt haben. Und ja, viele von ihnen kennen deshalb die Zusammenhänge noch nicht und haben noch nicht verstanden, dass der Volksbetrug nicht erst seit Corona, sondern lange davor begann. Nämlich mit der Installation einer Willkommenskultur und der schleichenden Umvolkung. Viele sehen (noch) nicht, dass der Plan der Volksverräter nicht aus heiterem Himmel kommt, sondern lediglich immer dreister und schneller ausgeführt wird.

Allerdings halten wir es auch nicht für zielführend, wenn wir Nationalisten uns als die schlaueren Vorreiter aufspielen und auf die „neuen Systemkritiker“ deswegen herabschauen. Denn wenn wir dieses Land so lieben, wie wir immer vorgeben, dann müssen wir auch jedem die Hand reichen, der es gut mit Deutschland meint. Auch wir von der sogenannten „rechten Ecke“ sollten regelmäßig über unseren Tellerrand hinausschauen, die Art und Weise unseres Handelns hinterfragen und uns in die Denkweise unserer Mitbürger hineinversetzen.

Zum Beispiel ist uns aufgefallen, dass die „Querdenker“ ihre Verzweiflung und ihr Aufbegehren auf eine vielleicht sympathischere Art zum Ausdruck bringen. – Da hastet zum Beispiel eine junge Frau mit ihrem Megafon von Wohnblock zu Wohnblock und ruft in Richtung Autos und Balkone, sie mögen doch endlich mit dem Volksbegehren diesen sch*** Landtag abwählen:

Frau ruft mit dem Megafon in Richtung der Wohnhäuser

Einerseits ist es freilich naiv zu glauben, dass die Leute in den Wohnungen ihr überhaupt zuhören, aber ein herzerweichender Liebesbeweis für Volk und Vaterland ist es trotzdem allemal.

Sympathisch fanden wir auch die Trommler, die ihr Ding auf eine ungewohnt erfrischende Art durchgezogen haben und das für 3 Stunden ohne Pausen:

Unermüdliche Trommler.

Distanzierungen gab es an diesem Tag keine. Das könnte aber auch an der hohen Teilnehmerzahl liegen, unter der man sich relativ unauffällig bewegen konnte. Ein paar bekannte Antifa-Fotografen, die eng mit dem Bayrischen Rundfunk zusammenarbeiten, haben den einen oder anderen von uns natürlich trotzdem entdeckt und geblitzt. Natürlich werden sie unsere Anwesenheit wieder für ihre Hetze, Lügen und Diffamierungen instrumentalisieren. Bleibt zu hoffen, dass die Querdenker auf dieses Teile & Herrsche-Prinzip nicht anspringen werden.

Nachtrag: Die Lügenbarone des BR schrieben in Ihrem Artikel bereits von unserer Anwesenheit und diffamieren uns mal wieder als „Rechtsextremisten“. Weshalb wir „extremistisch“ sein sollen, bleibt wie die letzten Jahrzehnte das Geheimnis der System-Journalisten. Außerdem verfälschten diese Pinocchio-Journalisten die Teilnehmerzahl auf 1500 Leute herunter.